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Die sogenannten Wasserstoffbrückenbindungen sind nicht so stark wie die Bindungskräfte innerhalb eines Moleküls und lassen sich so relativ leicht auf- und auch wieder abbauen. Diese schwachen Verbindungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Stabilisierung vieler großer organischer Moleküle. Da sie schwach sind, können sie in den physiologischen Reaktionen schnell aufgebrochen und neu aufgebaut werden. Diese Auflösung und Neubildung ist die Essenz der Chemie des Lebens. Die Wasserstoffbrückenbindungen sind auch die Ursache für die Oberflächenspannung des Wassers (Tropfenbildung, "Haut des Wassers") und den relativ hohen Siedepunkt des Wassers von 100°C.
Die Clustergröße bestimmt im wesentlichen, wie "flüssig" das Wasser ist und wie groß damit die Fähigkeit ist, Stoffe zu lösen und z.B. in Körperzellen einzudringen. Wasser reagiert nur an der Oberfläche der Wassercluster. Kleine Wassercluster haben also im Verhältnis zum Volumen eine wesentlich größere Oberfläche.
Die Clustergröße kann durch verschiedene physikalische Maßnahmen beeinflusst werden. Verwirbelung (mechanisch oder magnetisch), freier Fluss, Verdampfen, Elektrolyse etc. sind Möglichkeiten, die Clusterstrukturen aufzubrechen und zu verkleinern, während Druck – z.B. in Pumpen – und unverwirbeltes Fließen – z.B. in der Wasserleitung – Cluster zusammenschweißt, vergrößert und unbeweglich macht.
Mit der modernen NMR - Analyse (Nuclear Magnetic Resonance) kann gezeigt werden, dass Leitungswasser eine Clustergröße von 10 bis 25 H2O - Molekülen hat. Gesundes Quell- und Bachwasser, Schmelzwasser und Regenwasser in Gebieten ohne Luftverschmutzung hat kleinere Cluster mit je 6 - 8 Molekülen. Es ist in der Wissenschaft unumstritten, dass Wasser eine umso höhere Lösungskraft und Vitalität hat, je kleiner die Cluster sind. Ein Grund dafür kann sein, dass bei kleineren Clustern die nach aussen reaktive Oberfläche der Wassercluster natürlich wesentlich größer ist als bei Wasser mit größeren Clustern.
Grafiken und Beschreibungen mit Genehmigung von IonLife®
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